Die Feuerzeichen - Widder ♈

Die Feuerzeichen 🔥 zeichnen sich vor allem durch Aktivität aus. In ihnen liegt große Energie und Tatendrang. Der Widder ist der Pionier, während auch der Löwe in der erlösten Form große Führungsqualitäten hat und der Schütze ein guter Lehrer ist.


Der Widder liebt es, Neuland zu erobern. Am liebsten ist er tatsächlich damit beschäftigt ein neues Ziel anzuvisieren und bringt dann großen Enthusiasmus auf. "Einfach mal machen" ist eine typische Widder-Einstellung. So stürzt sich der Widder gern in völlig unbekanntes Terrain, fackelt nicht lang, lässt gar nicht erst Bedenken aufkommen und findet sich dann ab und zu in Situationen wieder, die ihn herausfordern, an denen er aber wächst. Manchmal wünscht er sich, etwas mehr Voraussicht zu etablieren.



Der Widder ist berühmt berüchtigt für seine Ungeduld. Hat er eine Idee, möchte er sie sofort in die Tat umsetzen. Er kann den innerlichen Druck nicht gut aushalten, wenn Ruhe und Muße gefragt sind. "Hals über Kopf", "Jetzt oder nie", "Schwarz oder Weiß", "Für mich oder gegen mich" sind seine inneren Antreiber.


Der Widder ist sehr direkt und spricht sofort aus was er denkt. Er hält mit seiner Meinung nicht lang hinterm Berg und es kann auch mal sein, dass er ungefragt antwortet oder bevormundend auftritt.


Immer Erster ist sein Motto. Er kann gut erobern und liebt es auch im erotischen Bereich erfolgreich zu sein. Das verschafft ihm Befriedigung und gibt ihm Selbstwert.

Die Widder-Waage-Achse ist die Achse des Werbens um das andere Geschlecht, das Kokettieren und Spielen, das Flirten und Necken. Da ihm das Spiel so gefällt, ist er manchmal etwas unstet in seinen Bindungen, da quasi überall etwas Neues zu Erobern und zu Erleben ist. Der Reiz ist einfach sehr groß, sich dem Neuen zuzuwenden.


Auch aufbrausend ist der Widder. Sein Ärger bricht unmittelbar aus. Sein Herrscher ist Mars - und Kriegsgott Ares ist wenig diplomatisch. Diese Fähigkeit liegt gegenüber in der Waage (und in der Herrscherin der Waage, der Venus). Doch verraucht der Ärger schnell und nachtagend ist der Widder nicht.


Wer Action mag, immer neue Herausforderungen liebt, Monotonie verabscheut und gern viel unterwegs ist, dem ist der Widder der beste Freund.

Lediglich die dominante Art ist nicht jedem Recht. Doch wer die Führung gern abgibt, der kann sich dem Widder anvertrauen. Er setzt allerdings voraus, das alle so wagemutig sind, wie er selbst. Denn ja, er liebt das Risiko. Das macht das Leben doch aus, oder? So spürt man das echte Leben doch erst so richtig, indem man es riskiert! Ob finanzielle Spekulationen oder sportliche Höchstleistungen - der Widder ist immer vorne mit dabei.


Der Wettkampfcharakter ist sein Grundgedanke. Besser sein als die anderen ist sein innerer Antrieb. Er möchte glänzen und sehnt sich nach Anerkennung. Der Widder darf lernen, Gemeinsamkeit zu entwickeln, Teamsport zu betreiben, Freude und Sieg zu teilen, statt sich zu messen.


Der Widder hat seine Bedürfnisse im Focus.

Er sieht sich und manchmal alle anderen oder den Partner gar nicht. Was er braucht, was er will, das möchte er erfüllt bekommen! Der Widder ist das erste der 12 Zeichen und hat Entsprechungen zum Aszendenten. Wir haben eben alle ein gewisses Interesse, für uns als Erstes zu sorgen und unsere Bedürfnisse zu befriedigen. So muss er in archaischen Gesellschaften ein guter Jäger gewesen sein, der das Vorrecht auf die Beute hatte.


Man sagt, dass es am wenigsten Widder auf der Welt gibt. - Es baucht einfach nicht so viele Anführer, Entdecker und Pioniere ;)


Das Geheimnis des Widders ist, dass er sich permanent in einem Existenzkampf befindet. Er hat das Gefühl, ständig um das eigene Überleben, um die eigene Daseinsberechtigung kämpfen zu müssen. Er betrachtet das ganze Leben als langen zähen Überlebenskampf. Erst wenn er loslässt, wenn er nicht mehr besser sein muss als die anderen (für den eigenen Wert), kann er erkennen, dass das Leben auch Geschenke verteilt, nicht immer nur hart und zäh sein muss. Doch dafür muss er oft genug erst einmal sein Ego opfern. Und das fällt unermesslich schwer!


Im Ego ist vor allem das Bild, das wir selbst von uns entworfen haben, um uns mit uns selbst wohl zu fühlen, gespeichert. Das Ego möchte nicht realistisch auf sich schauen, sondern in Form von Potentialen. - Besonders der Widder kann alles, möchte sich nicht bevormunden und schon gar nicht helfen lassen und ist vor allem eins nicht: schwach. Bis er dann doch eines Tages Schwäche zulassen muss und eine ganz neue Sichtweise in sein Leben tritt. Dann öffnet er sich für eine Verbindung mit seinen Mitmenschen und erkennt, wie müde er eigentlich vom ewigen Kämpfen ist. Wenn der Widder spürt, dass er geliebt wird, gerade weil er es geschafft hat, Schwäche zu zeigen, weil er sich selbst aus der eigenen Härte entlässt und Teil von etwas wird, anstatt Einzelkämpfer zu sein, bewahrt er sich selbst vor Gesichtsverlust und wird frei, ein entspannteres Leben zu führen.


Das Testosteron des männlichsten Zeichens (neben dem Löwen) baut sich dann etwas ab und es entsteht Raum für Mitgefühl, Familie, die Bedürfnisse anderer, denen er sich dann gern annimmt, denn er ist und bleibt ein Anpacker, einer der macht, einer der nicht lang fackelt. Wenn er diese Fähigkeit in den Dienst des Menschen stellt, ist er erlöst.





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